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Uracher Wunschkonzert kommt bestens an

Das Schlagzeugregister (hintere Reihe, von links) mit Silvia Dannecker, Thomas und Tobias Kienzler, Albert Hättich und Jan Kienzler steht beim Musikstück „Fascinating Drums“ im Rampenlicht. Foto: Ketterer

Ein überaus gelungenes, wohlklingendes, erfolgreiches Wunschkonzert hat der Musikverein Urach im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus am Ostersonntag präsentiert.

Vöhrenbach-Urach. Dirigent Reiner Menge, der bestimmt und emotional sein Orchester leitete, bot einen abwechslungsreichen Konzertabend. Dass das Wunschkonzert auch beim 50. Mal immer noch populär ist, bestätigte Manfred Bertl vom Vorstandsteam bei der Begrüßung, denn mit mehr als 1080 Wünschen erfuhren die Musiker eine große Unterstützung.

Spitzenreiter des Wunschkonzertes wurde die Filmmelodie „Fluch der Karibik“. Dirigent Menge spornte seine Musiker an, mit unterschiedlichen Tempo- und Rhythmuswechsel sowie passender Dynamik konnten sich die Gäste gut in die Handlung des Films hineinversetzen.

Das kontrastreich und attraktiv zusammengestellte Programm zeigte sich, als die Musiker den „Florentiner Marsch“ intonierten. Mit 111 Stimmen stand das, der traditionellen Blasmusik zugeordnete Stück an der dritten Stelle der Publikumsgunst.

Eine Steigerung des Beifalls mit Bravorufen erreichte die Solisten. Clemens Hermann am Tenorhorn und Mario Maier am Bariton machten den Anfang und brillierten mit virtuoser Spielkunst bei der Polka „Solistentraum“.

Am „schwersten“ Instrument des Abends musste sich der Schmiedebur Reinhard Kienzler beweisen. Mit zwei Hämmern schlug er den Takt zur nach wie vor beliebten „Amboss-Polka“.

Ebenfalls solistisch in Szene setzte sich das Schlagzeugregister mit Silvia Dannecker, Albert Hättich, Tobias, Jan und Thomas Kienzler sowie Matthias Maier, als die Musiker die Noten von „Fascinating Drums“ vor Augen hatten.

Aus dem Bereich der konzertanten Musik boten die Uracher Musiker die von Johan de Meij emotional geschriebene Komposition „The Glory of Love“. Mit wuchtigen Paukenschlägen beginnend, entführten die Musiker die Zuhörer nach Irland.

Das dreiteilige Werk „Lord Tullamore“, das als technisch anspruchsvoll gilt, verlangte dem Orchester einiges ab.

Bei der zweiten Polka des Abends durften die Konzertgäste die „Schöne Pragerin“ genießen.

Lebensfreude, in musikalischer Darbietung meisterlich ausgedrückt, servierte das Orchester mit „Lord of he Dance“. Die erfolgreiche irische Tanzshow ließ Dirigent Menge eindrucksvoll umsetzen.

Musik, die zum Mitsingen animierte, gab es „The Best of Helene Fischer“.

Abermals einprägsame wie unvergessliche Melodien folgten mit „Moment for Morricone“, als das Publikum an die berühmten Western-Klassiker wie „Zwei glorreiche Halunken“ oder „Spiel mir das Lied vom Tod“ erinnert wurde.

Damit hatten die Musiker ihr Soll bestens erfüllt und die Zuhörer benoteten das Konzert mit begeistertem Applaus. Die „Laubener Schnellpolka“ und ein Auszug aus „Fluch der Karibik“ folgten als Zugabe.

Manfred Bertl sprach allen Akteuren ein Dankeschön aus. Für sein Engagement erhielt der Dirigent einen Osterhasen aus den Händen von Katrin Trenkle. Weitere Dankesworte führte Manfred Bertl an Aushilfsmusikerin Bianca Willmann aus, sowie an Gertrud Maier, welche die österliche Dekoration im Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung stellte. Beifall gab es auch für die Musiker Silvia und Markus Dannecker, Monika, Sabrina und Thomas Kienzler, Lothar Mai, Klemens Hermann, Sonja Hättich und Svenja Bertl, die für die Moderation sorgten.

(29.03.2016, Schwarzwälder Bote, Bericht von Hartmut Ketterer)

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