Die Musiker des Musikvereins Urach mit ihren Gästen verzauberten die Zuhörer.
Urach – „Ein wunderbares Konzert und eine ebenso attraktive Auswahl an Musikstücken“ diesen Worten von Vikar
Sandro Pröbstle dürften sich die zahlreichen Zuhörer im fast vollen Uracher Gotteshaus einstimmig angeschlossen
haben, denn das Konzert begeisterte einfach. Auch die ergänzenden Instrumente wie drei Alphörner, Keyboard und Akkordeon komplettierten ideal den Klangkörper des Musikvereins Urach.
Dirigent Philipp Schönstein führte souverän den Taktstock. Schon beim ersten Stück „Heaven’s
Glory“ durften die Zuhörer die variationsreiche Welt der Blasmusik genießen, denn der Schweizer Komponist
Mario Bürki hatte klare melodische Linien und eindrucksvolle musikalische Bilder auf die Noten geschrieben.
Das einheimische Orchester zeigte nach intensiven Proben ein imponierendes Gesamtbild. Die gute Akustik der Kirche verstärkte diesen Eindruck. Effektvoll beleuchtet war das Kircheninnere.
Den Hauch des Ozeans konnte sich das Publikum bei „At world’s end“ vorstellen. Hierbei ertönten auch bekannte Klänge aus „Pirates oft the Caribbean“. Berührende Melodien, rhythmische Unruhen und geheimnisvolle Klangfarben
durchtönten das Uracher Konzertkirchenhaus.
Kontrastreich folgte der Auftritt der Alphornwälder. Mit ihren langen Instrumenten brachten Hubert Faller, Helmut Egy und Thomas Ketterer wohlklingende und weiche ausfüllende Klangbilder unter dem Namen „Was soll das bedeuten“
nach Urach. Wie gut Alphörner und Blasorchester zusammen passen zeigte die Komposition „Begegnung“. Moderatorin
Heide Bertl beschrieb es so: Zarte, suchende Linien treten in Dialog mit kraftvollen, strahlenden Passagen. Es war zum genießen und wie schon mehrfach davor gab es großen Applaus für die Darbietungen. Nahtlos fügten die Alphörner und Uracher Musiker die „Romanze für Alphorn und Blasorchester“ an. Bei dem harmonischen Zusammenspiel konnten
sich die Zuhörer verträumt in die Schönheit der Bergwelt versetzen.
Einen langen Atem bewies der Musikverein als die Irische Folk Song Suite „At Kitty O’Shea’S“ intoniert wurde. Lebensfreude, beschwingte Tänze und heitere Melodien luden zum Zurücklehnen ein. Mit begeistertem Beifall
dankten die Zuhörer.
Dirigent Schönstein legte gerne die Zugaben „White Christmas“ und „Heaven’s Glory“ auf.
Martina Weißer vom Vorstandsteam dankte allen die zum Gelingen des Konzertes beigetragen hatten, wobei
Aushilfsmusiker und Alphornbläser besondere Erwähnung fanden. Abschließend lud sie zu geselligen Stunde, ins Dorfgemeinschaftshaus ein.
Bregtalkurier, 20.12.2025
